BIOS-Setup @ ZBOX ID41

Gerade sitze ich vor einem inzwischen 9 Jahre alten Thin Client der Marke Zotac (ZBOX-ID41-E), auf dem Windows 10 (mehr schlecht, als recht) läuft. Zeit für ein schlankes Linux. Nur, wie ändert man die Bootreihenfolge, um den Installationsstick auszuwählen?

Alle Versuche, ins Bios zu kommen, scheiterten zunächst. Auch dauerhaft „ENTF“ drücken nach dem Kaltstart brachte nicht die Lösung. Hier wurde ich schließlich fündig: https://simonfredsted.com/532

Nach ständigem Drücken der F11-Taste beim Booten kann man das Bootmedium ändern. So geschehen – und Linux bootet ins Setup.

Mi Fit wurde beendet

Seit einigen Monaten nutze ich das Xiaomi Mi Band 2 für verschiedenste Dinge. So großartig das Band ist, so mies ist mitunter der Support und die Qualitätsüberwachung seitens des Herstellers Xiaomi für die Software.

Mit dem Update auf 2.4.2 war es dann wieder mal soweit – die App ließ sich nicht mehr öffnen und stürzte sofort ab. Verärgerte Reaktionen von Nutzern im Play Store zeigen, dass das Problem nicht nur bei mir auftritt.

Was hilft nicht?
Löschen des Caches oder Neuinstallation.

Was hilft?
Deinstallieren der App und Herunterladen einer vorherigen Version 2.4.1 aus einem APK Mirror, wie z.B. diese: http://www.apkmirror.com/apk/xiaomi-technology/mi-fit/mi-fit-2-4-1-release/

Ggf. muss vorher auf dem Gerät das „Installieren aus Unbekannten Quellen zulassen“ aktiviert werden. Keine Angst, die Daten auf dem Band bleiben erhalten, die Daten aus dem Mi Fit-Account werden nach Neuanmeldung in der App wieder angezeigt – man benötigt natürlich die korrekten Login-Daten!

3R System R330 schwarz

Was machen, wenn man einen Rechner braucht, der über eine parallele Schnittstelle verfügt (und das onboard) – und keiner mehr so was als PC von der Stange anbietet? Klarer Fall: selber bauen! Fündig geworden bin ich beim ASUS M5A78L-M LX:

ASUS M5A78L-M LX Sockel AM3+ mATX
AMD Athlon II X4 640 Boxed Sockel AM3, 3.00GHz
Kingston ValueRAM 4GB DDR3 1333MHz, PC3-10667U, CL9, 240pin
Samsung SpinPoint F1 160GB 3.5″, SATA2, 7200rpm, 8MB Cache, 8.9ms
3R System R330 schwarz
LG DH18NS schwarz SATA2, DVD-ROM 18x
TECHSOLO Netzteil TPS-400 micro ATX

Nach 270 EUR Einsatz und wenig Bastelei war das Problem gelöst. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen, vom Preis-/Leistungsverhältnis her – Top! Und das Gehäuse macht auch einen soliden Eindruck…

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Lenovo 3000 N500 meets Intrepid Ibex

Nach 30 Jahren ohne Laptop habe ich Weihnachten endlich zugeschlagen! Entschieden habe ich mich fÜr einen Lenovo 3000 N500. Ausschlaggebend fÜr die Wahl waren letztlich auch die guten Erfahrungen, die ich beruflich mit Thinkpads & Co. sammeln konnte: Saubere Verarbeitung, guter Support – wenn man Abstriche bei Design und Grafikperformance machen kann – ein super Deal.

Intel Dual Core T3200 2x 2.0 GHz / 1024 MB DDR2 RAM / 160 GB Festplatte / 15.4″ WXGA VibrantView / DVD Dual Double Layer Brenner / WLAN agn / Bluetooth / Webcam / ohne Betriebssystem

Gekostet hat mich der Spaß bei notebooksbilliger inklusive Versand und Tasche knapp 430 EUR. Also wenn ich mir Überlege, was ich zu dem Preis fÜr ein Netbook (Der Begriff „Netbook“ ist eine eingetragene Marke der Firma Psion) bekommen hätte… da ist mir ein richtiger Laptop doch wesentlich sympatischer!

Primär wird das Gerät zum Einsatz kommen, um im Urlaub Fotos ansehen zu können (Kartenleser ist integriert), fÜr Filme und Musik und zum Surfen im Netz. Betriebssystem konnte ich mir auch sparen – wozu Windows kaufen, wenn man ein besseres OS im Netz kostenlos herunterladen kann?

Ubuntu 8.10 (Codename: Intrepid Ibex) heruntergeladen, CD gebootet, installiert, User angelegt, WLAN verbunden, Updates installiert – fertig! Allen, die Linux noch fÜr trocken und freak-lastig halten, kann ich nur empfehlen, mal die Live-CD zu testen. FÜr nahezu alle Anwendungsbereiche gibt es äquivalente (freie!) Software, die teilweise noch besser, als ihre Windows-Kontrahenten sind.

Nachdem ich bislang nur Xubuntu als Server eingesetzt habe, bin ich aktuell dabei, die Multimedialandschaft zu erkunden. Hier einige Programme, die ich auf meinem Laptop einsetze:

Kaffeine (DVD/Multimedia-Player, benötigt libdvdcss2
Audacious (Winamp Clone)
Pidgin (Universeller Messenger fÜr ICQ, MSN, Google Talk, Yahoo, AIM, etc.)
K3b (Alternative zu Nero)

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Zur Galerie: http://www.christianseidel.net/gallery2

Grundausbildung: Helm weg!

Es begab sich, dass der Zugführer in unserer Stube auftauchte und von allen Schriftproben wollte. Was zum Geier… dachten wir uns nur – wen will der für welchen Unsinn drankriegen? Falsch gedacht, er suchte jemanden, der künftig das Schießbuch des Zuges führte und dessen Handschrift seinen hohen Ansprüchen standhielt. Und die Wahl fiel auf mich. Mist!

So saß ich eines abends nach Dienstschluss noch im Büro und schrieb, während der Rest meiner Stube aus dem dritten Stock beobachtete, wie die Unteroffiziere unter dem Fenster zu grillen begannen (Thüringen eben). Als ich nach einer Weile wieder die Stube betrat, grinsten meine Kameraden irgendwie merkwürdig aber so recht raus mit der Sprache wollte keiner. Irgendwann haben sie mir dann eröffnet, dass sie die tolle Idee hatten, meinen Stahlhelm an einem Seil aus dem Fenster runterzulassen, damit ihnen die Uffze eine Bratwurst reinlegen. Nur blöderweise hatten die den Strick abgeschnitten und den Helm behalten.

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Grundausbildung: StUffz D.

Etwas verunsichert stehe ich auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofs und warte auf meinen Zug nach Bad Frankenhausen. In meinem Einberufungsbescheid steht, dass ich mich in der dortigen Kaserne einzufinden habe. 4./381- Panzergrenadierbataillon. Hörte sich spannend an, aber eigentlich hatte ich bei der Musterung ja angegeben, dass ich was mit Computern machen wollte, notfalls Fahrer. Aber erstmal abwarten. Also laufe ich den Bahnsteig entlang und mustere die Wartenden – könnte das ein Leidensgenosse sein? *flatsch!* Was war das? Hatte mir doch glatt eine Taube auf die Schulter geschi… – das fing ja gut an.

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Neues Projekt: BecksPC

Als eingefleischter GrÜn-Weisser hatte ich schon immer auf den Becks-Kasten als Modding-Objekt geschielt. Das Internet bietet zahlreiche Beispiele mit teilweise wirklich gelungenen Umsetzungen. Die gute Frau an der Kasse hat zwar ein wenig seltsam geschaut, als ich mit dem leeren Kasten Becks Gold ankam – vielleicht ahnte sie, dass sie den nicht wiedersehen wird.

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